Burg Rötteln (Röttler Schloss)

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Standort

Burgruine Rötteln
79541 Lörrach

Land & Region

Deutschland
> Baden-Württemberg [Land]
> Lörrach [Landkreis]

Anbieter

Internationaler Förderverein für das Natur- und Kulturerbe n.e.V.

Gemeinnützige Organisation / Unternehmen

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Beschreibung

Burg Rötteln ist eine Spornburg, die im 13. Jahrhundert n. Chr. zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde.
Im Volksmund wird Burg Rötteln auch als Röttler Schloss bezeichnet.
Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Burg erweitert.
Danach fanden im 16. Jahrhundert Modernisierungen statt.
Im 17. Jahrhundert wurde die Anlage schließlich festungsartig verstärkt.
Dabei spielte eine im südlichen Vorfeld errichtete Spitzbastion eine wichtige Rolle.
Trotzdem hatte die Burg ihren Wert als Befestigung bereits weitgehend verloren.
Die Burg diente allerdings auch als Verwaltungssitz und als Gefängnis.
Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde Burg Rötteln mehrfach angegriffen und erobert bzw. wurde von seiner Burgbesatzung aufgegeben.
Auch im Holländischen Krieg bzw. Niederländisch-französischen Krieg (1672-1678) wurde die Burg angegriffen und eingenommen.
1678 zerstörte ein Brand große Teile der Anlage.
Im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekrieges (1688-1697) wurde die südlich vorgelagerte Spitzbastion im Jahr 1689 vollständig geschleift.
Die kriegsbedingten Zerstörungen und die Entwendung von Baumaterialien ließen die Anlage immer mehr zur Ruine werden.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden an der Burgruine erste Sicherungsmaßnahmen durchgeführt.
Weitere Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen folgten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, im 20. Jahrhundert sowie zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Burg Rötteln unterteilt sich in eine Oberburg, eine Unterburg sowie ein Bastions-Plateau.
Die Oberburg schließt unter anderem einen Bergfried (Nordturm), einen ehemals als Gefängnis genutzten Südturm sowie einen Wohntrakt (Palas) ein.
In der Unterburg befanden sich unter anderem eine Landschreiberei und unterschiedliche Wirtschaftsgebäude.
Auf dem Bastions-Plateau hat sich schließlich die bereits Ende des 17. Jahrhundert geschleifte Spitzbastion befunden.

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